Wenn die Verbindung im Körper entsteht, kann das, was unsichtbar
oder verborgen ist, ins Bewusstsein kommen und Form annehmen.
In der Bewegung kommt etwas an die Oberfläche, das der Verstand nicht greifen kann.
Erinnerungen, die im Körper liegen. Verborgene Puzzleteile, die sichtbar werden und sich verbinden — was getrennt war, fügt sich.
So ist body memory entstanden: aus Butoh und NonLinear Movement, gewachsen über Jahre der eigenen Praxis.
Somatische Bewegung vermittle ich seit 2013. Aus dieser Arbeit ist 2018 body memory geworden .
Was geschieht
Nähe beginnt nicht beim anderen. Sie beginnt in uns — im feinen Spüren, bevor der Verstand eingreift.
Im Funktionieren, im Reagieren, im ständigen Nach-außen verlieren wir den Kontakt zu diesen leisen Impulsen. Und damit das Gespür für echte Nähe.
Durch Bewegung, Atem und Aufmerksamkeit finden wir zurück zu dem, was in uns lebendig ist.
Und was wir in uns wieder spüren, können wir auch zwischen uns und anderen entstehen lassen. Die Nähe zu uns selbst wird zur Brücke.
Spielend erforschen
Unsere Zellen zeichnen auf, was wir erleben — seismographisch, genau, jenseits der Worte. Wir lassen übermäßige Spannung los und gehen mit der Schwerkraft in engeren Kontakt. Mit Gefühlen und Emotionen, ohne sie festzuhalten.
Über Bewegung und Imagination — die Bewegung von Seegras, mit den Füßen sehen, das Hineinschlüpfen in mythologische Bilder — weiten und sensibilisieren wir unsere Sinne.
Der Körper übernimmt die Führung.
Wir nehmen einen Faden auf und folgen ihm, ohne zu wissen, wohin er führt. Schicht um Schicht kommt etwas zum Vorschein. Das Wahre schwimmt von selbst an die Oberfläche.
Es kommt zurück, was zuvor fragmentiert war.
Erinnere dich an deine Natur.
re·member — das Getrennte wieder zu einem Ganzen zusammenfügen.
Was, wenn dein Körper den Weg nie verloren hat? Was, wenn du nichts erreichen musst — sondern nur ankommen darfst?
Your body re·members the path
Für wen?
Für Menschen an einer Schwelle — in einem Übergang, einer Neuorientierung, zwischen dem, was war, und dem, was wird.
Für Menschen, die schöpferisch arbeiten und ihren Ausdruck über den Körper feiner schleifen.
Für Menschen, die führen, die neue Wege gehen, die sich mit Hingabe an etwas binden — und sich darin wieder lebendig spüren wollen.
Keine Tanzerfahrung nötig. Nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen.
Ausstattung für online Kurse:
Computer der mit Mikrophon, Lautsprecher und Kamera ausgestattet ist
Zoom
Ausreichend Platz an dem du dich frei bewegen kannst
Schreibmaterial griffbereit
Inhalt:
Präsenz — ankommen im eigenen Körper.
Imagination — die Schöpferkraft, die in dir wartet.
Erinnerung und Poesie — was getrennt war, fügt sich.
Das Spiel mit der Schwerkraft — getragen werden, sich überlassen.
Atem und Stimme — was sich hörbar machen will.
Die aktive Pause — der Zwischenraum, die Zwischenzeit. MA.